Entwicklung · · 1 Min. Lesezeit · Quelle: Big Technology

ChatGPT: Suchanfragen erreichen laut OpenAI ein Fünftel von Google

ChatGPT-Produktchef Adam Fry hat am 2. November 2026 in New York gesagt, die suchähnlichen Anfragen bei ChatGPT lägen bei rund einem Fünftel des Google-Volumens. Das berichtet der Tech-Journalist Alex Kantrowitz in seinem Newsletter Big Technology.

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Erfundene junge Frau tippt eine Frage in eine leuchtende Sprechblase vor ihrem Gesicht, magenta-cyanes Licht (KI-Bild)
Symbolbild

Das Wichtigste in Kürze

  • ChatGPT-Produktchef Adam Fry sagte am 2. November 2026, suchähnliche Anfragen bei ChatGPT lägen bei rund 20 % des Google-Volumens.
  • Laut OpenAI stieg die Zahl der wöchentlich aktiven ChatGPT-Nutzer in 60 Tagen von 1 auf 1,2 Milliarden.
  • OpenAI hat nicht offengelegt, wie Suchanfragen gezählt werden; unabhängige Zahlen gibt es nicht.

Die Zahlen – alles Herstellerangaben

  • Suche: Suchähnliche Anfragen bei ChatGPT entsprechen laut OpenAI etwa 20 % der Anfragen bei Google.
  • Nutzer: Die wöchentlich aktiven Nutzer stiegen laut Fry in 60 Tagen von 1 auf 1,2 Milliarden.
  • Bilder: Nutzer erstellen pro Woche rund 1,5 Milliarden Bilder.
  • Sprache: Diktieren und Sprachgespräche kommen zusammen auf 250 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.

Was offen bleibt

OpenAI hat nicht erklärt, wie eine „Suche“ gezählt wird. Unklar ist etwa, ob jede Nachfrage in einem längeren Chat als eigene Anfrage gilt. Die 20 % sind daher eher eine Größenordnung als eine exakte Vergleichszahl. Unabhängige Messungen dazu liegen nicht vor.

Wofür Menschen ChatGPT nutzen

Laut Fry ging es anfangs vor allem ums Schreiben und Programmieren. Inzwischen fragen Nutzer nach Personen, Orten, Produkten, Finanz- und Gesundheitsthemen – also genau das, wofür man früher eine Suchmaschine geöffnet hat. ChatGPT sucht dann im Web nach aktuellen Informationen. Außerdem kündigte Fry an, dass die Modi „Chat“ und „Work“ zusammengelegt werden und der Umschalter wegfällt.

Was das für dich bedeutet

  • KI-Assistenten werden zu einem eigenen Suchkanal, neben Google.
  • Die 20 % sind eine OpenAI-Angabe ohne offengelegte Methode.
  • Wer gefunden werden will, sollte prüfen, ob ChatGPT die eigene Firma kennt und richtig beschreibt.

So nutzt du das

Frag ChatGPT mit eingeschalteter Websuche nach deiner Branche und deinem Ort, etwa „Wer bietet … in Wien an?“. Notier, welche Quellen genannt werden, und ergänze auf deiner Website die Fakten, die dort fehlen.

Luigi Lugmayr

Luigis Einordnung

Ich würde die genaue Zahl nicht auf die Goldwaage legen – OpenAI hat ein Interesse daran, groß zu klingen, und die Methode ist unbekannt. Aber die Richtung ist eindeutig, und darauf stelle ich auch i4u.business ein: Wir pflegen zum Beispiel eine llms.txt für KI-Crawler und klare Fakten-Boxen in jedem Artikel.

Mein Rat für Selbstständige und kleine Firmen: Stell ChatGPT drei Fragen, die deine Kunden stellen würden, und schau, ob du vorkommst. Wenn nicht, sind klare Seiten mit Preisen, Leistungen und häufigen Fragen der einfachste Hebel – das hilft bei Google und bei KI-Suchen gleichzeitig.

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Quelle

Big Technology: OpenAI: ChatGPT search is about 20% of Google

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.

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