Neues Tool · · 2 Min. Lesezeit · Quelle: Microsoft Learn
Microsoft Copilot: Neue Top-Modelle laufen über extra Credits
Microsoft bringt die Modelle GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1 in die Modellauswahl von Copilot. Die weltweite Einführung beginnt laut einer Microsoft-Mitteilung Anfang November 2026 und soll bis Mitte November abgeschlossen sein; bezahlt wird nach Nutzung mit Copilot Credits.

Das Wichtigste in Kürze
- GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1 kommen laut Microsoft ab Anfang November 2026 weltweit in die Modellauswahl, Abschluss bis Mitte November.
- Verfügbar im Copilot-Chat sowie in Word, Excel und PowerPoint; nötig sind Copilot-Lizenz, aktivierte Abrechnung und zugeteilte Credits.
- Auto, GPT 5.6 und Sonnet bleiben in der Lizenz enthalten (Fair Use), Opus mit Grenzen.
Was sich ändert
Die beiden Modelle stehen im Chat der Copilot-App sowie in Copilot für Word, Excel und PowerPoint zur Auswahl. Sie sind aber nicht einfach für alle freigeschaltet. Laut Mitteilung MC1519122 braucht es drei Dinge:
- eine Lizenz für Microsoft 365 Copilot,
- die für die Person eingeschaltete nutzungsbasierte Abrechnung,
- zugeteilte Credits.
Ohne diese Freischaltung können Mitarbeitende die Modelle nicht nutzen. Aus Versehen landen sie also nicht auf der Rechnung.
Was in der Lizenz bleibt
Microsoft teilt die Arbeit in zwei Stufen. Alltägliche Aufgaben wie Zusammenfassungen, Entwürfe und Analysen deckt die feste Lizenz ab. Dazu gehört der Standardmodus Auto, der pro Anfrage selbst ein Modell wählt. Auch GPT 5.6 und Sonnet sind im Rahmen einer fairen Nutzung enthalten, Opus mit Grenzen. Credits fallen bei fortgeschrittener Arbeit an, etwa bei Cowork, Code und eben den neuesten Modellen. Bald soll außerdem gelten: Wer ein Limit der Lizenz erreicht, kann mit Credits weitermachen oder gegebenenfalls zu Auto wechseln.
Wie Firmen die Kosten steuern
Admins richten im Microsoft 365 Admin Center Ausgabenregeln ein. Sie können festlegen, wer Zugriff bekommt, Limits pro Regel und pro Person setzen sowie Warnungen einrichten. Abgerechnet werden kann je nach Dienst über einen Vorkaufsplan, nach Verbrauch oder über vorausbezahlte Kapazität. Eine Einstellung lohnt den Blick: „Auto-apply new services“ ist ab Werk aktiv. Bestehende Ausgabenregeln gelten damit automatisch auch für künftige Dienste, sofern Admins das nicht abschalten. Microsoft rät, vor der Vergabe von Credits den erwarteten Verbrauch zu prüfen. Einen Preis pro Anfrage nennt die Mitteilung nicht.
Was das für dich bedeutet
- Die Top-Modelle in Word und Excel sind kein Gratis-Upgrade der Copilot-Lizenz, sondern ein zusätzlicher Kostenposten nach Verbrauch.
- Für den Alltag reicht laut Microsoft der Modus Auto. Die teuren Modelle lohnen sich eher für klar abgegrenzte, anspruchsvolle Aufgaben.
- Wer die Abrechnung einschaltet, braucht vorher Budget, Limits und eine Regel, wer mehr Credits anfragen darf.
So nutzt du das
Wenn ihr Microsoft 365 Copilot nutzt: Prüfe mit deiner IT die Ausgabenregeln im Admin Center, bevor jemand Credits bekommt. Startet mit einer kleinen Pilotgruppe und einem festen Monatslimit.

Luigis Einordnung
Hier zeigt sich, wohin sich KI-Software entwickelt: weg von der reinen Pauschale, hin zu einer Grundlizenz plus Verbrauch. Das ist nachvollziehbar, denn lange laufende Aufgaben kosten den Anbieter viel Rechenleistung. Für Marketing- und Finanzverantwortliche heißt es aber: KI wird zu einem Budgetposten, der schwanken kann wie Werbeausgaben. So sollte man ihn auch führen, mit Monatsbudget, Verantwortlichem und regelmäßiger Auswertung.
Mein Rat: Schalte das nicht für alle ein, nur weil das neueste Modell lockt. Nimm zwei oder drei Personen mit klaren Aufgaben, setze ein enges Limit und vergleiche nach vier Wochen das Ergebnis mit dem, was Auto liefert. Ist der Unterschied nicht spürbar, bleibt es bei der Lizenz. Das beste Modell ist das, dessen Mehrkosten du deinem Chef in einem Satz begründen kannst.
Quelle
Microsoft Learn: Understanding the user subscription license (USL) and usage-based billing (UBB)
Weitere Quellen
- Microsoft Learn – Abrechnungswege und Ausgabenregeln
- Message Center Archive – Wortlaut der Microsoft-Mitteilung MC1519122 vom 21.10.2026
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.


