Neues Tool · · 2 Min. Lesezeit · Quelle: Pangram Labs
Pangram Image 1.0: Tool erkennt KI-Bilder und KI-Videos
Pangram Labs hat am 4. November 2026 Pangram Image 1.0 und Image Flash 1.0 vorgestellt. Die beiden Modelle sollen KI-generierte Bilder und Videos erkennen und zeigen, welche Stellen eines Bildes von einer KI stammen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Pangram Labs hat am 4. November 2026 Pangram Image 1.0 (Bilder) und Image Flash 1.0 (Videos) offiziell gestartet.
- Laut Hersteller erreicht Image 1.0 auf einem eigenen Testsatz 99,96 % Genauigkeit, Flash 1.0 im DF26-Test 98,7 % – unabhängig geprüft ist das nicht.
- Nutzbar über die Website, eine Chrome-Erweiterung und eine API; geprüft werden Bilder ab 256 × 256 Pixeln.
Was neu ist
Pangram ist bisher vor allem für die Erkennung von KI-Texten bekannt. Die Bilderkennung lief seit einigen Monaten als Vorschau, jetzt ist sie offiziell gestartet:
- Pangram Image 1.0 prüft Bilder und blendet auf Wunsch eine Heatmap ein, die KI-bearbeitete Bereiche markiert – also auch Fotos, in denen nur ein Teil verändert wurde.
- Image Flash 1.0 ist ein kleineres, schnelleres Modell für Videos. Es geht ein Video Bild für Bild durch und zeigt, welche Abschnitte KI-Material enthalten.
- Kleinere Bilder: Geprüft werden jetzt Bilder ab 256 × 256 Pixeln statt ab 512 × 512. Unter 512 Pixeln weist das Tool selbst auf geringere Verlässlichkeit hin.
Wo du es nutzen kannst
Bilder und Videos lassen sich auf der Website von Pangram hochladen. Dazu gibt es eine Chrome-Erweiterung, die beim Surfen auf Social-Media-, Shopping- oder Wohnungsseiten KI-Inhalte markieren soll, und eine Schnittstelle (API) für Firmen. Preise nennt die Ankündigung nicht; sie verweist auf die allgemeine Preisseite.
Wie gut es funktioniert
Laut Pangram erreicht Image 1.0 auf einem eigenen Testsatz – 100 echte Fotos und 1.200 KI-Varianten aus 12 Bildgeneratoren – 99,96 % Genauigkeit. Das Videomodell kommt im Vergleichstest DF26 auf 98,7 %, nach Herstellerangabe 29 Prozentpunkte vor dem nächstbesten Erkenner. heise weist darauf hin, dass diese Werte nicht unabhängig geprüft sind. Die DF26-Studie zeigt zugleich, wie schwer die Aufgabe ist: Menschen erkennen KI-Videos sprechender Personen kaum besser als per Zufall.
Was das für dich bedeutet
- Wer Bilder oder Videos weiterverbreitet, bekommt ein weiteres Prüfwerkzeug – aber keinen sicheren Beweis.
- Die Heatmap hilft bei teilweise bearbeiteten Fotos, die mit bloßem Auge schwer auffallen.
- Die hohen Trefferquoten sind Herstellerangaben; ein falscher Alarm bleibt möglich.
So nutzt du das
Bekommst du ein verdächtiges Bild oder Video, das für eine Entscheidung wichtig ist, lass es testweise prüfen und frag parallel nach der Originalquelle. Verlass dich nie allein auf das Ergebnis eines Detektors.

Luigis Einordnung
KI-Bilder sind inzwischen so gut, dass man sich auf das eigene Auge nicht mehr verlassen kann. Ich nutze auf dieser Website selbst KI-Bilder und kennzeichne sie – genau diese Ehrlichkeit wird wichtiger, je mehr Erkennungs-Tools es gibt. Wer KI-Bilder als echte Fotos ausgibt, riskiert künftig, aufzufliegen.
Mein Rat: Nutze solche Tools als zweite Meinung, nicht als Richter. Wenn ein Bild für eine Entscheidung wichtig ist – etwa ein Beleg, eine Wohnungsanzeige oder ein angebliches Produktfoto –, frag zusätzlich nach der Quelle. Und für deine eigenen Inhalte gilt: KI-Bilder offen kennzeichnen, dann musst du keinen Detektor fürchten.
Quelle
Pangram Labs: Introducing Pangram Image 1.0
Weitere Quellen
- heise online – Einordnung, Hinweis auf fehlende unabhängige Prüfung
- arXiv – DF26-Studie zur Erkennung von KI-Videos
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.



