Unternehmen · · 2 Min. Lesezeit · Quelle: Canva
Canva baut um: 22 % der Belegschaft betroffen
Canva-Chefin Melanie Perkins hat am 3. November 2026 einen tiefgreifenden Umbau angekündigt: 1.271 Menschen, 22 % der Belegschaft, sind betroffen. Für einige ändert sich die Rolle oder der Standort, andere verlassen das Unternehmen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Canva kündigte am 3. November 2026 einen Umbau an, von dem 1.271 Menschen betroffen sind – 22 % der Belegschaft.
- Product, Growth und Platform werden zu einer Produkt-Organisation; Sydney wird Hauptstandort für mehr Produktteams.
- Ab Januar sollen die meisten Hybrid-Beschäftigten etwa 2 bis 3 Tage pro Woche im Büro arbeiten.
Was Canva ändert
In einer internen Nachricht, die Canva öffentlich gemacht hat, beschreibt Perkins drei Änderungen:
- Eine Produkt-Organisation: Die Bereiche Product, Growth und Platform werden zusammengelegt, damit Teams größere Aufgaben von Anfang bis Ende verantworten.
- Weniger Spezialisierung, weniger Ebenen: Enge Fachrollen gehen in breitere Rollen auf, Führungsebenen werden verschlankt.
- Mehr vor Ort: Sydney wird Hauptstandort für mehr Produktteams. Ab Januar sollen die meisten Hybrid-Beschäftigten etwa 2 bis 3 Tage pro Woche im Büro sein.
Warum
Perkins nennt zwei Gründe: Neue Technologie verändere, was Menschen erschaffen und was sie von Produkten erwarten – und Canvas Wachstum habe sich in diesem Jahr zum ersten Mal seit zehn Jahren verlangsamt. KI erwähnt sie nicht ausdrücklich. heise ordnet den Schritt trotzdem in den KI-Umbruch ein: Assistenten wie ChatGPT oder Claude erledigen zunehmend Aufgaben, für die man früher spezialisierte Software brauchte. Laut Bloomberg bereitet Canva zudem einen möglichen Börsengang vor.
Was das für Nutzer heißt
Produktänderungen hat Canva nicht angekündigt; das Programm läuft weiter wie gewohnt. Für die Betroffenen nennt Canva unter anderem mindestens sechs Monatsgehälter, ein Jahr Weiterversicherung, wo Canva sie bisher stellt, Karriere-Coaching und einen Fonds mit 10.000 US-Dollar Zuschuss für eigene Gründungen (Interesse bis 14. Dezember anmelden).
Was das für dich bedeutet
- Auch große Design-Plattformen spüren Druck, wenn KI-Assistenten Teile ihrer Arbeit übernehmen.
- Für Canva-Nutzer ändert sich vorerst nichts – angekündigt sind nur interne Umbauten.
- Kleinere, breiter aufgestellte Teams werden zum Muster in der Software-Branche.
So nutzt du das
Nutzt du Canva beruflich, sichere deine wichtigsten Vorlagen und Markenfarben einmal als Export. So bist du flexibel, falls sich Preise oder Funktionen nach dem Umbau ändern.

Luigis Einordnung
Canva ist für viele Selbstständige im DACH-Raum das Standard-Werkzeug für Social-Media-Grafiken und Präsentationen. Deshalb ist die Meldung interessant, auch wenn sich für Nutzer heute nichts ändert: Wenn selbst ein so erfolgreiches Werkzeug nach Jahren des Wachstums neu anfangen muss, zeigt das, wie stark sich die Erwartungen an Software gerade verschieben.
Mein Rat: Kein Grund zur Panik oder zum Wechsel. Aber prüf einmal, was du in Canva wirklich nutzt – und ob du Vorlagen und Markenelemente auch exportieren könntest. Ich setze bei der Gestaltung auf eigene Vorlagen und Farbcodes, damit der Auftritt nicht an einem einzigen Werkzeug hängt.
Quelle
Canva: An important update on our team
Weitere Quellen
- heise online – Einordnung, Bericht zu Börsenplänen nach Bloomberg
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.



