Neues Tool · · 2 Min. Lesezeit · Quelle: Search Engine Roundtable
ChatGPT baut eine Search Console. Das Wichtigste zeigt sie nicht
Wie oft taucht deine Firma in ChatGPT-Antworten auf? Bisher konnte das niemand sauber messen. Laut einem Bericht baut OpenAI jetzt genau dafür ein Dashboard. Das macht KI-Sichtbarkeit zur KPI, verrät aber nicht, warum du sichtbar bist.
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Kennst du das? Ein Kunde sagt im Erstgespräch: „ChatGPT hat euch empfohlen.“ Du freust dich. Und hast keine Ahnung, wie oft das passiert. Oder wie oft eben nicht.
Genau diese Blackbox will OpenAI offenbar öffnen. Zumindest einen Spalt.
Was bekannt ist
Wichtig vorweg: Es gibt keine offizielle Ankündigung von OpenAI. Die Infos stammen aus einem LinkedIn-Post von Juozas Kaziukėnas, über den Barry Schwartz am 6. November auf Search Engine Roundtable berichtet hat, samt Screenshot eines Banners „Claim your business in ChatGPT“. Laut diesen Berichten:
- Messung: Impressionen (wie oft eine Firma in ChatGPT-Antworten auftaucht) und Klicks auf Links zur eigenen Website, täglich als Diagramm.
- Pflege: Firmen sollen Produkte und Infos aktuell halten und einen eigenen Business-Agenten Kundenfragen beantworten lassen können.
- Zugang: Teil eines größeren „Business Hub“, nur für Firmen, die sich verifizieren, etwa über einen verbundenen Shopify-Shop.
- Nicht enthalten: Prompts, Nutzerdaten, Wettbewerbsvergleiche, Rankings.
Kaziukėnas sah erste Spuren laut eigener Aussage schon im August und hält den Start für nah. Preise, Länder und Termin: offen.
KI-Sichtbarkeit wird eine echte KPI
Was ich daran spannend finde: Bisher war „Werden wir in ChatGPT empfohlen?“ eine Bauchfrage. Agenturen testen Prompts per Hand, Tools schätzen Share of Voice über Stichproben. Wenn OpenAI echte First-Party-Zahlen liefert, landet KI-Sichtbarkeit im Monatsreport. Neben SEO, Paid und Newsletter.
Heißt: Wer heute schon misst, hat eine Baseline. Wer erst anfängt, wenn das Dashboard da ist, sieht eine Kurve ohne Vorher.
Der Haken: Du siehst das Was, nicht das Warum
Der Second-Order-Punkt steckt in der Lücke. Impressionen ja, Prompts nein. Du wirst sehen, dass deine Sichtbarkeit fällt. Nicht, bei welchen Fragen, und nicht, wer stattdessen genannt wird. Wie bei der frühen Google Search Console: Die Zahl beruhigt. Die Strategie liefert sie nicht.
Dazu kommt die Verifizierung. Shopify als Beispiel heißt für mich: Shops zuerst. Berater, Agenturen und B2B-Dienstleister ohne Produktkatalog müssen vermutlich warten. Und OpenAI entscheidet, wer als „Business“ zählt. Owned Asset ist das nicht. Es ist ein Platz auf fremdem Grund.
Was ich jetzt tun würde
- Baseline jetzt ziehen. Die zehn Fragen, bei denen deine Firma genannt werden sollte, in ChatGPT stellen und Ergebnis notieren. Wer es strukturiert will: mein kostenloser KI-Sichtbarkeits-Check.
- Firmendaten sauber machen. Name, Leistungen, Preise, Standort: überall gleich, auf der eigenen Website klar lesbar.
- Verifizierung vorbereiten. Wer Shopify nutzt, sollte wissen, wer Admin-Zugang hat, wenn der Banner kommt.
Bottom Line: ChatGPT wird dir bald sagen, wie oft du vorkommst. Warum, musst du weiter selbst herausfinden. Fang damit an, bevor das Dashboard da ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Laut Search Engine Roundtable (6.11.2026) und einem LinkedIn-Post arbeitet OpenAI an einem „Business Hub“, in dem Firmen ihre Sichtbarkeit in ChatGPT sehen.
- Gemessen werden demnach Impressionen in ChatGPT-Antworten und Klicks zur Website, täglich; Prompts, Rankings und Wettbewerbsdaten fehlen.
- Zugang nur für verifizierte Firmen, etwa über Shopify; eine offizielle OpenAI-Ankündigung, Preise und Starttermin gibt es noch nicht.
Quelle
Search Engine Roundtable: ChatGPT Tools For Business: Claim Your Business & Track Visibility
Weitere Quellen
- LinkedIn (Juozas Kaziukėnas) – Ursprünglicher Hinweis mit Screenshot
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.




