Neues Tool · · 2 Min. Lesezeit · Quelle: Perplexity

Perplexity Teammates: KI-Agenten, die Projekte dauerhaft betreuen

Perplexity hat am 4. November 2026 „Teammates“ vorgestellt: KI-Agenten, die nicht nur eine Frage beantworten, sondern laufende Projekte über Tage betreuen. Sie starten zuerst im Web für Abonnenten von Perplexity Max, iOS soll bald folgen.

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Drei erfundene Kolleginnen und Kollegen im Gespräch vor einem leuchtenden Bildschirm mit Aufgabenkarten, grün-blaues Licht (KI-Bild)
Symbolbild

Das Wichtigste in Kürze

  • Perplexity hat „Teammates“ am 4. November 2026 vorgestellt: KI-Agenten für laufende, mehrtägige Projekte.
  • Teammates merken sich Ziele, Aufgaben und Dateien, holen Freigaben ein und lassen sich jederzeit umlenken.
  • Zum Start nur im Web für Perplexity-Max-Abonnenten; iOS soll bald folgen.

Was Teammates anders machen

Ein normaler KI-Chat wartet auf deine nächste Frage. Teammates sollen laut Perplexity dranbleiben: Sie merken sich Projektziele, bisherige Aufgaben und geteilte Dateien über mehrere Durchläufe hinweg, beobachten, was sich ändert, und melden sich mit Zwischenständen und Freigabe-Anfragen. Fertige Arbeit kommt zur Prüfung zurück. Du kannst jederzeit hineinschauen, den Agenten umlenken oder seinen Desktop selbst übernehmen.

Wofür Perplexity sie vorsieht

  • Marketing: Beiträge, E-Mails, Anzeigen und SEO betreuen, Kampagnen und Aktionen der Konkurrenz beobachten
  • Vertrieb: Chancen finden, Ansprache und Angebote vorbereiten, Antworten nachfassen
  • Support: Beschwerde-Trends zusammenfassen, Antworten entwerfen, Fälle bis zur Lösung verfolgen
  • Betrieb: Fristen, Checklisten, Lieferanten und Unterlagen im Blick behalten

Ein Teammate kann andere Teammates und Computer-Sitzungen koordinieren. Als Anbindungen nennt Perplexity unter anderem Slack, GitHub und Gmail; bei GitHub legst du fest, auf welche Repositories der Agent zugreifen darf. In Slack-Kanälen können Kolleginnen und Kollegen ihm direkt Aufgaben geben.

Verfügbarkeit

Zum Start gibt es Teammates nur im Web und nur im Max-Abo, Perplexitys teuerstem Privat-Tarif. Zugang und Funktionen sollen in den kommenden Wochen erweitert werden. Konkrete Angaben zu Kosten pro Aufgabe oder zu Enterprise-Tarifen macht die Ankündigung nicht.

Was das für dich bedeutet

  • KI-Agenten wandern vom einmaligen Auftrag zur dauerhaften Betreuung von Projekten.
  • Freigaben und Kontrolle bleiben beim Menschen – das ist der entscheidende Punkt für den Einsatz im Unternehmen.
  • Zum Start ist es ein Angebot für Vielnutzer im teuersten Abo, noch kein Werkzeug für alle.

So nutzt du das

Willst du KI-Agenten testen, wähl eine risikoarme wiederkehrende Aufgabe, etwa einen Wochenbericht zu Konkurrenz-Aktionen. Gib nur die nötigen Zugriffe frei und lass dir jede Aktion nach außen vorher vorlegen.

Luigi Lugmayr

Luigis Einordnung

Die Richtung ist klar: Nach Chat und Recherche kommen Agenten, die Aufgaben über Tage verfolgen. Für Marketing klingt das verlockend – Kampagnen beobachten, nachfassen, berichten. Aber genau hier entscheidet sich, ob so ein Agent hilft oder schadet. Ein Agent, der eigenständig Mails verschickt oder Anzeigen ändert, braucht klare Grenzen und Freigaben.

Mein Rat: Fang mit einer Aufgabe an, bei der ein Fehler nicht weh tut, etwa einem wöchentlichen Überblick über Konkurrenz-Aktionen. Gib nur die Zugriffe, die dafür nötig sind, und lass dir jede Aktion nach außen vorher zur Freigabe vorlegen. Vertrauen in einen Agenten baut sich genauso auf wie bei einem neuen Teammitglied: Schritt für Schritt.

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Quelle

Perplexity: Teammates are agents for complex, ongoing work

Weitere Quellen

  • The Verge – Bericht zum Start der Teammates

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben. Verantwortlich: Luigi Lugmayr.

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