I4U.BUSINESS von Luigi Lugmayr

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KI-Tool im Einsatz · Social Media

Upload-Post: Social Media posten, während dein KI-Assistent die Arbeit macht

Was Upload-Post kann, was es kostet, was beim Datenschutz zählt – und was ich beim täglichen Einsatz für meinen Instagram-Kanal gelernt habe.

Von Luigi Lugmayr · Zuletzt geprüft: 16. Oktober 2026

Kurz gesagt

Upload-Post veröffentlicht und plant Beiträge auf bis zu 22 Plattformen – Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn, Facebook, X, Threads, Pinterest und mehr. Das Besondere: Du kannst es direkt aus ChatGPT oder Claude steuern. „Poste dieses Reel morgen um 18 Uhr auf Instagram“ genügt.

Ich nutze es für meinen Instagram-Kanal @ai.that.works.guide: Reels und Karussells einplanen, Statistiken abrufen und automatische Antworten per Direktnachricht, wenn jemand ein Stichwort kommentiert. Anbieter ist ein spanisches Unternehmen mit Servern in Deutschland. Die kostenlose Version reicht zum Testen.

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Für wen lohnt sich Upload-Post?

Passt gut, wenn du …

  • regelmäßig auf mehreren Plattformen posten willst, ohne überall einzeln hochzuladen,
  • mit ChatGPT oder Claude arbeitest und das Posten gleich mit erledigen willst,
  • selbstständig bist, ein kleines Unternehmen oder einen Nebenkanal betreust,
  • Kommentare mit einem Stichwort automatisch per DM beantworten willst.

Eher nicht, wenn du …

  • eine klassische Redaktionsplan-Oberfläche mit Freigabe-Schleifen im Team brauchst,
  • nur ein-, zweimal im Monat auf einer Plattform postest – dann reicht die App selbst,
  • Inhalte erst noch erstellen musst: Upload-Post veröffentlicht, es gestaltet nicht.

So nutze ich Upload-Post

Mein Ablauf für @ai.that.works.guide: Die Reels und Karussells entstehen vorher (Video mit einem KI-Videotool, Texte und Grafiken selbst). Dann sage ich meinem KI-Assistenten, was wann erscheinen soll – Upload-Post plant den Beitrag ein und veröffentlicht ihn zur richtigen Zeit.

Was dabei besonders hilft

  • Planen in einem Satz: Datum, Uhrzeit, Bildunterschrift – der Assistent übergibt alles an Upload-Post.
  • Kommentar → Direktnachricht: Wer unter einem Reel „LEITFADEN“ kommentiert, bekommt automatisch eine DM mit dem Link. Das bringt Reichweite und erspart Handarbeit.
  • Statistiken abrufen: Reichweite, Aufrufe und Likes pro Beitrag fließen bei mir täglich in ein Dashboard.

Was ich gelernt habe

  • Nicht zu oft posten. Als auf meinem neuen Konto drei bis vier automatische Beiträge pro Tag erschienen, hat Instagram das Veröffentlichen vorübergehend gesperrt („Spamverdacht“). Seitdem gilt: höchstens ein Beitrag pro Tag. Das liegt an Instagram, nicht an Upload-Post – betrifft aber jedes Automatisierungstool.
  • Titelbilder als JPEG. Instagram akzeptiert als Reel-Cover nur JPEG; PNG führt zu einer Fehlermeldung.
  • Status prüfen. „Geplant“ heißt noch nicht „veröffentlicht“. Ein kurzer Blick in den Verlauf zeigt, ob alles live gegangen ist.

Was kostet Upload-Post?

PlanPreisUmfang
Free0 $10 Uploads/Monat, 2 Profile, ohne TikTok
Basic24 $/Monat oder 16 $/Monat jährlichUnbegrenzte Uploads, 5 Profile, alle Plattformen inkl. TikTok, Statistiken
Professional50 $/Monat oder 33 $/Monat jährlich25 Profile, 2 Nutzer
Advanced147 $/Monat oder 118 $/Monat jährlich75 Profile, 5 Nutzer
Business438 $/Monat oder 350 $/Monat jährlich225 Profile, 10 Nutzer – für Agenturen

Preise in US-Dollar laut upload-post.com am 16.10.2026; für Europa werden auch Euro-Preise angezeigt. Ein „Profil“ ist eine Marke oder Person mit ihren verbundenen Konten. Für Einzelpersonen reicht in der Regel Basic. Preise ändern sich – vor dem Kauf bitte auf der Anbieterseite prüfen.

Datenschutz-Check für Deutschland, Österreich und die Schweiz

  • Anbieter: TONVI TECH SL, Málaga (Spanien) – also ein Unternehmen innerhalb der EU.
  • Server: Die Kernsysteme laufen bei Hetzner in Deutschland; Speicher bei Cloudflare und Google ist auf EU-Rechtsraum eingestellt.
  • US-Dienstleister: Für Zahlungen (Stripe), einzelne KI-Funktionen (Google Gemini) und Infrastruktur werden US-Anbieter eingesetzt, abgesichert über Standardvertragsklauseln bzw. das EU-US Data Privacy Framework.
  • Was du weitergibst: Zugriff auf deine Social-Media-Konten und die Inhalte, die du veröffentlichen willst. Personenbezogene Daten Dritter fallen vor allem bei Kommentaren und Direktnachrichten an.
  • Meine Einschätzung: Für Social-Media-Veröffentlichungen eine der datenschutzfreundlicheren Lösungen, weil Anbieter und Server in der EU sind.

In 5 Schritten startklar

  1. Über den Button unten ein kostenloses Konto anlegen.
  2. Ein Profil erstellen und Instagram (als Business- oder Creator-Konto) und weitere Plattformen verbinden.
  3. Optional: Upload-Post in ChatGPT oder Claude als Verbindung (MCP) hinzufügen.
  4. Den ersten Beitrag für morgen einplanen – und am nächsten Tag prüfen, ob er live ist.
  5. Rhythmus festlegen: Für neue Instagram-Konten höchstens ein Beitrag pro Tag.
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Häufige Fragen

Was ist Upload-Post?

Upload-Post ist ein Dienst, der Bilder, Videos und Texte auf bis zu 22 Plattformen veröffentlicht oder einplant, darunter Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn, Facebook und X. Er lässt sich über eine Weboberfläche, eine Programmierschnittstelle oder direkt aus KI-Assistenten wie ChatGPT und Claude steuern.

Kann ich mit ChatGPT oder Claude auf Instagram posten?

Ja, mit Upload-Post. Es bietet einen MCP-Server, über den ChatGPT, Claude und andere KI-Assistenten Beiträge veröffentlichen, planen, Statistiken abrufen und auf Kommentare reagieren können. Du verbindest einmal dein Instagram-Konto und sagst dem Assistenten dann, was wann gepostet werden soll.

Was kostet Upload-Post?

Es gibt eine kostenlose Version mit 10 Uploads pro Monat und 2 Profilen (ohne TikTok). Bezahlte Pläne beginnen bei 24 US-Dollar im Monat oder 16 US-Dollar bei jährlicher Zahlung, mit unbegrenzten Uploads (Stand Oktober 2026).

Ist Upload-Post DSGVO-konform?

Upload-Post wird von der TONVI TECH SL in Málaga (Spanien) betrieben, die Kernsysteme laufen bei Hetzner in Deutschland. Die Datenschutzerklärung richtet sich nach der DSGVO. Einige Dienstleister, etwa für Zahlungen und KI-Funktionen, sitzen in den USA und sind über Standardvertragsklauseln abgesichert.

Wie oft kann ich mit Upload-Post auf Instagram posten, ohne gesperrt zu werden?

Das begrenzt Instagram, nicht Upload-Post. Bei einem neuen Konto mit wenigen Followern führten bei mir drei bis vier automatische Beiträge pro Tag zu einer vorübergehenden Sperre wegen Spamverdachts. Ein Beitrag pro Tag ist für neue Konten ein sicherer Rhythmus.

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Luigi Lugmayr

Luigi Lugmayr – Gründer von i4u, seit den 90ern in Marketing und Digitalisierung unterwegs, zuletzt sieben Jahre CMO. Ich schaue mir KI-Tools daraufhin an, ob sie im normalen Arbeitsalltag Zeit sparen – und was sie beim Datenschutz bedeuten.

Upload-Post nutze ich seit Oktober 2026 selbst für @ai.that.works.guide. Funktionen und Preise geprüft beim Anbieter, Datenschutz anhand der Datenschutzerklärung. Keine bezahlten Platzierungen.

Quellen

  • Preise und Pläne: upload-post.com (llms-full.txt und Preisvergleich, abgerufen am 16.10.2026)
  • Anbieter, Server und Dienstleister: upload-post.com/privacy-policy
  • Plattformen und KI-Anbindung (MCP): upload-post.com/pricing und Dokumentation
  • Eigene Erfahrungen: Einsatz für @ai.that.works.guide seit Oktober 2026