KI-Marketing-WissenStand · 12 Min. Lesezeit

KI für LinkedIn: Posts, Profil und Leads, ohne nach KI zu klingen

Kurzantwort

Auf LinkedIn hilft KI beim Strukturieren, Kürzen und Variieren von Posts, beim Profil und bei der Vorbereitung von Gesprächen; die Inhalte, Geschichten und Meinungen müssen von dir kommen. Automatisierte Nachrichten, Kontaktanfragen oder Kommentare per Tool verbietet die LinkedIn-Nutzervereinbarung.

Manfred LugmayrVon Manfred „Luigi“ Lugmayr · 30 Jahre Marketing, zuletzt sieben Jahre CMO

Geschäftsfrau mit Brille liest einen ausgedruckten Entwurf neben ihrem Laptop
45 %der B2B-Käufer nutzen GenAI
12Prompts zum Kopieren

Auf einen Blick

  • PausiertLinkedIns eigenes KI-Werkzeug zum Schreiben von Posts ist laut Hilfe derzeit nicht verfügbar; ein Nachfolger ist angekündigt.Quelle: LinkedIn-Hilfe
  • PremiumDer KI-Assistent für Überschrift, Info und Berufserfahrung im Profil steht nur einer ausgewählten Gruppe von Premium-Mitgliedern zur Verfügung.Quelle: LinkedIn-Hilfe
  • VerbotenBots und automatisierte Methoden, um Kontakte hinzuzufügen, Nachrichten zu senden oder zu kommentieren, untersagt die Nutzervereinbarung.Quelle: LinkedIn, gültig ab 3.11.2025
  • 45 %der B2B-Einkäufer haben bei ihrem letzten Kauf generative KI genutzt, im Schnitt aus 7 Informationsquellen.Quelle: Gartner 2026

Was LinkedIn selbst an KI anbietet

LinkedIn hat in den letzten Jahren mehrere KI-Funktionen eingeführt, vor allem für Premium-Mitglieder. Der Stand am 8. November 2026 laut LinkedIn-Hilfe:

FunktionStandQuelle
KI-Schreibwerkzeug für PostsDerzeit nicht verfügbar; LinkedIn kündigt neue Werkzeuge zum Schreiben von Posts an.LinkedIn-Hilfe
KI-Assistent fürs ProfilVorschläge für Überschrift, Info und Berufserfahrung, nur für eine ausgewählte Gruppe von Premium-Mitgliedern.LinkedIn-Hilfe
Training generativer KI mit MitgliederdatenLinkedIn kann Profil-Angaben und öffentliche Beiträge von Mitgliedern auch in der EU und der Schweiz zum Training nutzen, gestützt auf berechtigtes Interesse; private Nachrichten nicht. Abschaltbar in den Einstellungen.LinkedIn-Hilfe

Für den Alltag heißt das: Verlass dich nicht auf LinkedIns eingebaute Schreibhilfe. Ein Chat-Assistent mit deinem Stil-Briefing ist flexibler und funktioniert unabhängig davon, was LinkedIn gerade anbietet. Und prüfe in den Einstellungen unter Datenschutz, ob du der Nutzung deiner Daten für KI-Training widersprechen willst.

Warum LinkedIn für B2B in DACH gerade wichtiger wird

B2B-Käufer recherchieren immer mehr allein. Laut einer Gartner-Umfrage unter 645 B2B-Einkäufern (August bis September 2025) bevorzugen 67 % einen Kauf ohne Vertriebsmitarbeiter, 45 % haben beim letzten Kauf generative KI genutzt, und im Schnitt nutzen sie sieben Informationsquellen. Gleichzeitig wollen 69 % KI-Erkenntnisse lieber mit einem Menschen überprüfen.

Genau dort liegt LinkedIns Rolle: Es ist der Ort, an dem Einkäufer sehen, wer hinter einem Unternehmen steht, was diese Person denkt und ob sie Ahnung hat. Ein Profil und ein paar gute Posts im Monat sind deshalb kein Selbstzweck, sondern Teil der Recherche deiner künftigen Kunden. Und weil ChatGPT und Co. öffentliche Inhalte lesen, kann ein klares Profil auch helfen, in KI-Antworten richtig beschrieben zu werden.

Auch in Deutschland ist KI im Kundenkontakt längst Alltag: Laut Bitkom nutzen 2026 57 % der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI, davon 72 % im Kundenkontakt und 54 % in Marketing und Kommunikation. Wenn viele Anbieter ähnliche, KI-glatte Texte veröffentlichen, wird eine erkennbare persönliche Stimme auf LinkedIn zum Unterscheidungsmerkmal.

Posts mit KI schreiben, die nicht nach KI klingen

Leser erkennen KI-Posts schnell: gleiche Einstiege („In der heutigen schnelllebigen Welt …“), Aufzählungen mit Emojis, allgemeine Weisheiten ohne Beleg und kein einziges konkretes Detail. Die Lösung ist nicht ein besserer Prompt, sondern besserer Rohstoff.

Vom Gedanken zum Post in fünf Schritten
  1. Rohstoff

    Eine echte Begebenheit, eine Zahl aus deiner Arbeit, eine Meinung. Diktieren statt tippen geht am schnellsten.

  2. Stil-Briefing

    Drei deiner besten Posts als Beispiel, Wörter, die du nie benutzt, Anrede.

  3. Struktur

    KI macht aus dem Rohstoff 3 Varianten: Einstieg, Geschichte, Erkenntnis, Frage.

  4. Entkitschen

    Floskeln, Emojis, Superlative streichen. Ein konkretes Detail pro Absatz.

  5. Laut lesen

    Klingt es nach dir? Wenn nicht, zurück zu Schritt 1.

Rohstoff schlägt Prompt

Der beste Post entsteht aus etwas, das nur du weißt: ein Gespräch mit einem Kunden (anonymisiert), ein Fehler, eine Zahl aus einem Projekt, eine Beobachtung im Markt. Sprich das in zwei Minuten ins Handy oder diktiere es am Laptop, zum Beispiel mit Wispr Flow, und gib der KI diesen Text als Grundlage. Die KI ordnet, kürzt und schlägt Einstiege vor; die Substanz bleibt deine.

Das Stil-Briefing

Lege einmal fest, wie du schreibst: Satzlänge, Anrede, typische Wendungen, Tabus (keine Emojis als Aufzählungszeichen, keine Hashtag-Wolke, keine „Game Changer“). Füge drei eigene Posts als Beispiel bei. Mit diesem Briefing klingen die Entwürfe ab dem ersten Versuch näher an dir.

Formate, die auf LinkedIn funktionieren

FormatWas KI übernimmtWas von dir kommt
Text-Post mit GeschichteStruktur, Einstiegs-Varianten, KürzenDie Begebenheit, die Erkenntnis
Dokument / Karussell (PDF)Gliederung in Folien, FolientexteFachwissen, eigene Beispiele, Design
Kommentar unter fremden PostsGedanken ordnen, kürzenEigene Meinung, Ergänzung, Erfahrung
Newsletter / ArtikelGliederung, Zusammenfassung, TitelRecherche, Position, Quellen
VideoSkript, Untertitel-TextAuftritt, Glaubwürdigkeit

Das Profil mit KI schärfen

Dein Profil ist die Landingpage, auf der jeder Post endet. KI hilft, es klarer zu machen, aber nur, wenn du ihr die richtigen Fakten gibst.

  • Überschrift: Für wen du was löst, nicht nur dein Titel. KI liefert zehn Varianten aus deinen Angaben.
  • Info-Bereich: Problem deiner Kunden, deine Herangehensweise, Belege (Projekte, Branchen, Jahre), ein klarer nächster Schritt. Ohne erfundene Zahlen.
  • Berufserfahrung: Ergebnisse statt Aufgaben, wo du sie belegen kannst.
  • Hervorgehoben: Ein Ratgeber, ein Angebot, ein Termin-Link. Weniger ist mehr.
  • Konsistenz: Gleicher Name, gleiche Positionierung wie auf deiner Website. Das hilft auch KI-Assistenten, dich richtig einzuordnen.

LinkedIns eigener KI-Assistent fürs Profil ist nur für einen Teil der Premium-Mitglieder freigeschaltet. Ein Chat-Assistent mit dem Prompt unten liefert dasselbe für alle.

Kommentare, Newsletter und Dokumente

Kommentare: der unterschätzte Hebel

Ein guter Kommentar unter einem Post deiner Zielgruppe wird oft von mehr relevanten Menschen gelesen als ein eigener Post. KI kann helfen, einen Gedanken zu ordnen oder zu kürzen. Automatisiert kommentieren lassen darfst du nicht: Die Nutzervereinbarung verbietet automatisierte Methoden auch für Kommentare und Likes. Und ein generischer KI-Kommentar („Toller Beitrag, danke fürs Teilen!“) schadet mehr, als er nützt.

Newsletter auf LinkedIn

Ein LinkedIn-Newsletter eignet sich für regelmäßige, tiefere Beiträge. KI hilft bei Gliederung, Titeln und Zusammenfassungen. Wichtiger als die Frequenz ist ein klares Versprechen: Was lernt der Leser in jeder Ausgabe? Wenn du schon einen eigenen Newsletter hast, nutze LinkedIn als Schaufenster und verlinke auf deine Anmeldung, denn die Kontakte auf LinkedIn gehören dir nicht.

Dokumente und Karussells

PDF-Dokumente mit mehreren Folien funktionieren gut für Anleitungen, Checklisten und Vergleiche. KI macht aus einem Artikel in Minuten eine Foliengliederung. Das Design sollte zu deiner Marke passen, und jede Zahl braucht eine Quelle.

Social Selling und Direktnachrichten, ohne Regeln zu brechen

Social Selling heißt: Beziehungen aufbauen, bevor du verkaufst. KI kann dabei helfen, Gespräche vorzubereiten und Nachrichten zu formulieren. Sie darf aber nicht für dich senden.

So geht es mit KI und ohne Regelbruch

  1. Selbst auswählen. Wen du ansprichst, entscheidest du anhand von Profil, Posts und gemeinsamen Themen.
  2. Vorbereiten mit KI. Kopiere öffentliche Informationen, die du gelesen hast, in einen Prompt und lass dir drei Gesprächsaufhänger vorschlagen. Keine Kundendaten in Verbraucher-Chats.
  3. Persönlich schreiben und selbst senden. Eine kurze Nachricht mit konkretem Bezug, keine Verkaufsseite.
  4. Erst Wert, dann Angebot. Ein passender Ratgeber, eine Antwort auf eine Frage, ein Kontakt. Das Angebot kommt, wenn gefragt wird.
  5. E-Mail nur mit Einwilligung. Wer dir auf LinkedIn schreibt, hat dir damit keine Einwilligung zu Werbe-E-Mails gegeben. In Deutschland ist Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung nach § 7 UWG eine unzumutbare Belästigung.

Wie ein vollständiger Ablauf von der Sichtbarkeit bis zur Anfrage aussieht, steht im Ratgeber KI-Leadgenerierung. Wenn du das für dein Unternehmen nicht selbst aufbauen willst: Marketing-Beratung für Unternehmen.

Ein Wochenplan: LinkedIn mit KI in drei Stunden

LinkedIn wirkt durch Regelmäßigkeit, nicht durch einzelne Volltreffer. Dieser Plan passt in drei Stunden pro Woche und nutzt KI dort, wo sie Zeit spart, ohne deine Stimme zu ersetzen:

TagWas du tustWo KI hilftZeit
MontagRohstoff sammeln: zwei Begebenheiten, eine Zahl, eine Meinung aus der letzten WocheDiktat in Stichpunkte ordnen20 Min.
DienstagPost 1 veröffentlichen, in der ersten Stunde auf Kommentare antwortenDrei Varianten aus dem Rohstoff, KI-Klang prüfen40 Min.
MittwochFünf Posts deiner Zielgruppe lesen und mit Substanz kommentierenGedanken ordnen, kürzen30 Min.
DonnerstagPost 2 oder Dokument-PostFoliengliederung, Begleittext40 Min.
FreitagZwei persönliche Nachrichten an Menschen, mit denen ein Gespräch entstanden ist; Woche auswertenGesprächsvorbereitung, Auswertung50 Min.

Alle Nachrichten schreibst und sendest du selbst; automatisierte Abläufe verbietet die Nutzervereinbarung.

Der Plan funktioniert, weil er Schreiben und Gespräch verbindet. Posts schaffen Anlässe, Kommentare bauen Beziehungen, und die Nachrichten am Freitag machen daraus Gespräche. KI spart dabei vor allem die Zeit vor dem leeren Blatt.

Kennzahlen: woran du Erfolg auf LinkedIn erkennst

Eigene LinkedIn-Zahlen haben wir für diesen Ratgeber nicht, deshalb nennen wir hier keine Benchmarks. Diese Kennzahlen helfen dir, deine eigenen Fortschritte zu verfolgen:

KennzahlWo du sie findestWoran du Fortschritt erkennst
Erreichte MitgliederPost-AnalyseWächst, und es sind die richtigen Branchen und Rollen
Kommentare von ZielkundenPostEntscheider aus deiner Zielgruppe reagieren, nicht nur Kollegen
ProfilbesucheProfil-AnalyseSteigen nach Posts: Leute wollen wissen, wer du bist
Follower aus der ZielgruppeAnalyse: FollowerMehr Entscheider aus deinen Zielbranchen
Gespräche und Anfrageneigene ListeMindestens eine qualifizierte Unterhaltung pro Woche
Klicks auf deine WebsiteWebsite-Statistik mit UTMBesucher von LinkedIn lesen weiter oder melden sich an

Die wichtigste Zahl steht in keiner Analyse: Wie viele Gespräche mit passenden Kunden sind diesen Monat aus LinkedIn entstanden? Schreib sie auf. Nach drei Monaten weißt du, ob sich der Aufwand lohnt.

12 Prompts für LinkedIn

Alle Prompts funktionieren in ChatGPT, Claude und Gemini. Stelle dein Stil-Briefing voran, Vorlage bei den 50 Marketing-Prompts.

1. Stil-Briefing aus eigenen Posts
Hier sind drei meiner LinkedIn-Posts, die gut ankamen: [Posts]. Beschreibe meinen Stil: Satzlänge, Anrede, typische Wendungen, Aufbau, was ich nie tue. Fasse das als Stil-Briefing zusammen, das ich künftigen Prompts voranstelle.
2. Vom Diktat zum Post
[Stil-Briefing]. Hier ist mein Diktat zu einer Begebenheit aus meiner Arbeit: [Text]. Mach daraus 3 Post-Varianten (max. 1.300 Zeichen): Einstieg mit der Situation, Geschichte, eine Erkenntnis, eine Frage am Ende. Behalte meine Formulierungen, wo sie gut sind. Keine Emojis als Aufzählung, keine Hashtag-Wolke, keine erfundenen Details.
3. KI-Klang entfernen
Prüfe diesen Post auf typische KI-Muster: Floskeln, Dreier-Aufzählungen, „In der heutigen Welt“, Superlative, unbelegte Behauptungen, Emojis als Gliederung. Markiere sie und schlage konkrete, persönliche Alternativen vor: [Post].
4. Zehn Einstiege
Thema meines Posts: [Thema, Kernaussage]. Schreibe 10 erste Zeilen (max. 12 Wörter), die vor „mehr anzeigen“ neugierig machen: konkrete Situation, Widerspruch, Zahl aus meiner Arbeit ([Zahl]), Frage, Geständnis. Keine Clickbait-Versprechen.
5. Profil-Überschrift
Ich helfe [Zielgruppe] bei [Problem], mit [Ansatz/Erfahrung]. Belege: [Projekte, Jahre, Branchen]. Schreibe 10 LinkedIn-Überschriften (max. 220 Zeichen), die sagen, für wen ich was löse. Ohne Buzzwords und ohne Versprechen, die ich nicht belegen kann.
6. Info-Bereich
Schreibe einen Info-Bereich (max. 1.500 Zeichen) für mein Profil: Problem meiner Kunden, wie ich arbeite, drei Belege aus diesen Fakten [Fakten], wie man mich erreicht. Ich-Form, [du/Sie] in der Ansprache, keine erfundenen Zahlen.
7. Kommentar mit Mehrwert
Hier ist ein Post aus meiner Zielgruppe: [Post]. Hier ist mein Gedanke dazu: [Stichpunkte]. Formuliere einen Kommentar (max. 500 Zeichen), der etwas ergänzt: eine Erfahrung, eine Gegenposition oder eine Frage. Kein Lob ohne Inhalt.
8. Dokument-Post aus einem Artikel
Mache aus diesem Artikel ein LinkedIn-Dokument mit 8 Folien: [Text]. Folie 1 Titel mit Nutzen, Folien 2–7 je ein Punkt in max. 30 Wörtern mit Beispiel, Folie 8 Zusammenfassung. Dazu ein Begleittext von max. 600 Zeichen. Jede Zahl mit [Quelle].
9. Newsletter-Ausgabe
Ich schreibe einen LinkedIn-Newsletter für [Zielgruppe] mit dem Versprechen [Versprechen]. Hier sind meine Notizen für diese Ausgabe: [Notizen]. Gliederung, Titel (5 Varianten), Einleitung (max. 80 Wörter) und eine Frage an die Leser.
10. Gesprächsvorbereitung
Ich spreche bald mit [Rolle] bei [Branche, Größe]. Öffentlich bekannt: [Infos, die ich gelesen habe]. Nenne drei mögliche Herausforderungen, drei Gesprächsaufhänger mit Bezug zu ihren Posts und fünf offene Fragen. Kein Verkaufsskript.
11. Kontaktanfrage und erste Nachricht
Schreibe eine Kontaktanfrage (max. 200 Zeichen) und eine erste Nachricht (max. 400 Zeichen) an [Rolle], Bezug: [gemeinsames Thema oder Post]. Persönlich, ohne Angebot, ohne Link, mit einer Frage, die man leicht beantworten kann. Ich sende sie selbst.
12. Monatsauswertung
Hier sind meine LinkedIn-Daten des Monats: [Posts mit erreichten Mitgliedern, Kommentaren, Profilbesuchen, Gesprächen]. Welche Themen und Formate haben Gespräche mit passenden Kunden ausgelöst? Drei Hypothesen für nächsten Monat; sag, wo die Datenmenge zu klein ist.

Werkzeuge für LinkedIn

Für LinkedIn brauchst du wenig: einen Chat-Assistenten, eine schnelle Art, Gedanken festzuhalten, und optional ein Planungs-Tool. Keine Automatisierungs-Tools für Nachrichten oder Kontakte.

ToolWofürMehr
Wispr FlowGedanken und Rohtexte für Posts diktieren statt tippen, in jeder AppIm Überblick · Testen →Werbung
Upload-PostPosts für LinkedIn und andere Kanäle planenIm Überblick · Testen →Werbung
Superhuman (ehemals Grammarly)Texte glätten, vor allem auf EnglischIm Überblick
ChatGPT, ClaudeStruktur, Varianten, Profil, Gesprächsvorbereitung

Links mit „Testen“ sind Affiliate-Links (Werbung): Ich bekomme eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht.

Preise und Gratis-Pläne: KI-Marketing-Tools im Vergleich.

Die häufigsten Fehler

  1. KI-Posts ohne eigenen Rohstoff. Allgemeine Weisheiten liest niemand zu Ende. Ein konkretes Detail schlägt zehn Tipps.
  2. Automatisierungs-Tools für Nachrichten und Kontakte. Verstoßen gegen die Nutzervereinbarung und gefährden das Konto.
  3. Generische KI-Kommentare. „Toller Beitrag!“ unter fremden Posts wirkt, als hättest du nicht gelesen.
  4. Pitch in der ersten Nachricht. Wer mit einem Angebot startet, wird ignoriert oder blockiert.
  5. LinkedIn-Kontakte in den Newsletter übernehmen. Ohne Einwilligung keine Werbe-E-Mails.
  6. Profil und Website erzählen Verschiedenes. Verwirrt Menschen und KI-Assistenten, die dich einordnen sollen.

So geht es weiter

LinkedIn ist für B2B der Ort, an dem aus Sichtbarkeit Vertrauen wird. Starte mit dem Profil, schreib zwei Posts pro Woche aus eigenem Rohstoff und führe jede Woche ein Gespräch. Nach drei Monaten schaust du, welche Themen Gespräche ausgelöst haben.

Marketing für Unternehmen: Strategie, Leads, KI

Wenn du LinkedIn und Leadgenerierung für dein Unternehmen nicht allein aufbauen willst, findest du hier unsere Leistungen für Unternehmen.

Für Unternehmen

Häufige Fragen

Hat LinkedIn eine eigene KI zum Schreiben von Posts?

Laut LinkedIn-Hilfe ist das KI-Schreibwerkzeug für Posts derzeit nicht verfügbar; LinkedIn kündigt neue Werkzeuge an. Für das Profil gibt es einen KI-Assistenten für Überschrift, Info und Berufserfahrung, aber nur für eine ausgewählte Gruppe von Premium-Mitgliedern.

Wie schreibe ich LinkedIn-Posts mit KI, die nicht nach KI klingen?

Gib der KI echten Rohstoff, etwa eine diktierte Begebenheit aus deiner Arbeit, und ein Stil-Briefing mit drei eigenen Posts. Lass Varianten erzeugen und streiche danach Floskeln, Emoji-Aufzählungen und Superlative. Lies den Post laut, bevor du ihn veröffentlichst.

Darf ich LinkedIn-Nachrichten automatisiert verschicken?

Nein. Die LinkedIn-Nutzervereinbarung verbietet Bots und nicht autorisierte automatisierte Methoden, um Kontakte hinzuzufügen, Nachrichten zu senden oder zu liken und zu kommentieren, ebenso das Scraping von Profilen. KI darf dir beim Formulieren helfen, senden musst du selbst.

Nutzt LinkedIn meine Daten für KI-Training?

Laut LinkedIn-Hilfe kann LinkedIn Profil-Angaben und öffentliche Beiträge auch von Mitgliedern in der EU und der Schweiz zum Training generativer KI nutzen, private Nachrichten nicht. Du kannst das in den Einstellungen abschalten.

Welche Kennzahlen zählen auf LinkedIn?

Erreichte Mitglieder aus den richtigen Branchen, Kommentare von Zielkunden, Profilbesuche, Follower aus der Zielgruppe und vor allem die Zahl der Gespräche und Anfragen, die aus LinkedIn entstehen.

Darf ich LinkedIn-Kontakte in meinen Newsletter aufnehmen?

Nicht ohne Einwilligung. In Deutschland ist Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung nach § 7 UWG eine unzumutbare Belästigung. Lade Kontakte stattdessen ein, sich selbst mit Double-Opt-in anzumelden.

Wie oft sollte ich auf LinkedIn posten?

Eigene Zahlen, um dir eine Zahl zu nennen, haben wir nicht. Ein Rhythmus, der sich durchhalten lässt, sind zwei Posts pro Woche aus eigenem Rohstoff plus regelmäßige Kommentare. Miss den Erfolg an den Gesprächen, die daraus entstehen, nicht an den Likes.

Du oder Sie auf LinkedIn?

In vielen Branchen hat sich im deutschsprachigen Raum das Du durchgesetzt, in Konzernen, Recht, Finanzen und im Mittelstand ist Sie oft noch üblich. Wichtig ist, dass du dich entscheidest und konsistent bleibst.

Quellen

  1. LinkedIn-Hilfe: KI-Schreibwerkzeug für Posts – derzeit nicht verfügbar, neue Werkzeuge angekündigt
  2. LinkedIn-Hilfe: KI-Schreibassistent fürs Profil – ausgewählte Premium-Mitglieder; Überschrift, Info, Berufserfahrung
  3. LinkedIn-Nutzervereinbarung (gültig ab 3.11.2025) – Abschnitt 8.2: keine Bots, kein Scraping, keine Automatisierung
  4. LinkedIn-Hilfe: Update der Bedingungen und Datennutzung – Training generativer KI, berechtigtes Interesse, Widerspruch
  5. Gartner: 69 % of B2B buyers validate AI insights with reps (20.5.2026) – n = 645; 45 % GenAI, 67 % ohne Vertrieb, 7 Quellen
  6. Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI (14.9.2026) – 57 % nutzen KI; 72 % davon im Kundenkontakt, 54 % im Marketing
  7. § 7 UWG: Unzumutbare Belästigungen – Werbe-E-Mail nur mit Einwilligung
  8. artificialintelligenceact.eu: Practical guide to Article 50 – Kennzeichnung realistischer KI-Inhalte seit 2.8.2026
Manfred Lugmayr

Manfred „Luigi“ Lugmayr – Gründer von I4U, seit den 90ern in Marketing und Digitalisierung, zuletzt sieben Jahre CMO. Ich nutze die beschriebenen Werkzeuge selbst für i4u.business und unsere Social-Media-Kanäle. Zahlen stammen aus den verlinkten Quellen.

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