Ratgeber Influencer Marketing
Agentur, Plattform oder inhouse: Wer macht Ihr Influencer Marketing?
Kurz beantwortet
Eine Agentur lohnt sich bei großen Kampagnen mit Kreation, Verhandlung und Rechten aus einer Hand. Eine Plattform passt, wenn Sie regelmäßig Kampagnen mit kleineren Creatorn fahren und selbst steuern wollen. Inhouse lohnt sich ab dauerhaftem Volumen und mit einer verantwortlichen Person. Viele deutsche Unternehmen kombinieren die Modelle.
Die drei Modelle im Vergleich
| Agentur | Plattform | Inhouse | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Retainer oder Projektpreis plus Honorare | Lizenz oder Anteil im Kampagnenbudget | Personal plus Honorare plus Tools |
| Ihr Aufwand | gering | mittel | hoch |
| Kontrolle | mittel | hoch | hoch |
| Tempo | abhängig von der Agentur | schnell, oft in Tagen | abhängig vom Team |
| Am besten für | große, kreative Kampagnen, Makro- und Mega-Creator | wiederkehrende Kampagnen mit Mikro- und Mid-Creatorn | dauerhaftes Programm, Markenbotschafter |
Was deutsche Unternehmen tatsächlich machen
Laut der Kolsquare-Studie 2026/27 führt Deutschland beim hybriden Modell: Rund ein Drittel der Unternehmen arbeitet inhouse mit Agentur-Unterstützung. Gleichzeitig steigt in Europa die Nutzung spezialisierter Plattformen deutlich.
Fünf Fragen für Ihre Entscheidung
- Wie viele Kampagnen planen Sie pro Jahr?
- Gibt es eine Person, die Influencer Marketing verantwortet?
- Brauchen Sie Kreation und Konzept oder vor allem Abwicklung?
- Wollen Sie wenige große oder viele kleinere Creator?
- Wie wichtig ist es Ihnen, das Wissen im eigenen Haus aufzubauen?
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