Ratgeber Influencer Marketing
Influencer-Briefing: Klar für die Marke, frei für den Creator.
Kurz beantwortet
Ein gutes Influencer-Briefing passt auf eine Seite: Ziel, Zielgruppe, Kernbotschaft, Pflichtangaben (inklusive Kennzeichnung), No-Gos, Format, Termine, Freigabeprozess und Kennzahlen. Es gibt klare Leitplanken vor und lässt dem Creator die Freiheit, in seiner eigenen Sprache zu erzählen.
Warum Briefings so wichtig sind
In der Studie State of German Influencer Marketing 2026 nennen 47 % der befragten Creator unklare Briefings als Problem, 60 % wünschen sich mehr kreative Freiheit. Ein gutes Briefing löst beides: Es sagt präzise, was feststeht, und lässt offen, wie es erzählt wird.
Vorlage zum Kopieren
| Baustein | Was hineingehört |
|---|---|
| 1. Ziel | Was soll die Kampagne erreichen? (z. B. Produkt bekannt machen, Code einlösen) |
| 2. Zielgruppe | Wen wollen Sie erreichen, was interessiert diese Menschen? |
| 3. Kernbotschaft | Ein Satz, der hängen bleiben soll |
| 4. Produktinfos | Fakten, die stimmen müssen; Preis, Verfügbarkeit |
| 5. Pflichtangaben | Kennzeichnung „Werbung“/„Anzeige“, Link, Code, Markierung |
| 6. No-Gos | Was nicht gesagt oder gezeigt werden darf |
| 7. Format und Umfang | z. B. 1 Reel + 3 Stories, Länge, Plattform |
| 8. Termine und Freigabe | Entwurf bis, Feedback bis, Veröffentlichung am |
| 9. Kennzahlen | Welche Statistiken der Creator nach X Tagen teilt |
Häufige Fehler
- Fertige Skripte vorgeben – das klingt nach Werbung und wird weggewischt.
- Zu viele Botschaften auf einmal.
- Kennzeichnung nicht verbindlich vorgeben.
- Kurzfristige Deadlines: 44 % der Creator nennen sie als Problem.
- Keine Vereinbarung, welche Zahlen nach der Kampagne geliefert werden.
KI-Plattformen wie Hypefy erstellen Briefings inzwischen aus wenigen Angaben automatisch; prüfen und schärfen sollten Sie sie trotzdem selbst.
