Ratgeber Influencer Marketing
Micro-Influencer: Kleine Creator, große Wirkung?
Kurz beantwortet
Micro-Influencer haben etwa 10.000 bis 100.000 Follower, Nano-Influencer 1.000 bis 10.000. Sie sind oft günstiger, haben engere Communitys und passen gut zu Nischen- und Regionalthemen. Der Nachteil ist der Aufwand: Für Reichweite braucht es viele Kooperationen, die effizient gesteuert werden müssen.
Wann kleine Creator besser passen
- Ihr Produkt ist erklärungsbedürftig oder spricht eine Nische an.
- Sie wollen lokal oder regional Aufmerksamkeit, etwa für Standorte.
- Sie brauchen viele unterschiedliche Inhalte, etwa für Anzeigen.
- Sie wollen mehrere Produkte oder Aktionen nacheinander bewerben, statt alles auf eine große Kampagne zu setzen.
In der Studie State of German Influencer Marketing 2026 sind Micro-Creator mit 30 % die am häufigsten genutzte Gruppe, vor Mid-Tier (22 %) und Nano (20 %).
Der Haken: Aufwand
Zehn kleine Kooperationen bedeuten zehn Gespräche, zehn Verträge, zehn Rechnungen und zehn Reportings. Hier helfen Plattformen, die Suche, Verträge, Bezahlung und Auswertung bündeln. Ein Beispiel aus der Gastronomie: burgerme hat über Hypefy laut Hypefy-Fallstudie in fünf Monaten fünf Kampagnen mit 19 Creatorn umgesetzt – je eine Kampagne pro Produkt.
