Ratgeber Influencer Marketing
Influencer Marketing für Restaurants, Ketten und Franchise.
Kurz beantwortet
Für Gastronomie und Filialsysteme funktioniert Influencer Marketing am besten in kurzen, wiederkehrenden Kampagnen: eine Kampagne pro Produkt oder Aktion, lokale Creator für einzelne Standorte, und eine Messung über Codes in App, Webshop oder Lieferdiensten. Wichtig ist, dass Zentrale und Standorte wissen, wer was postet.
Was in der Gastronomie anders ist
- Viele Anlässe: neue Produkte, Aktionen, saisonale Angebote – oft mehrere pro Monat.
- Lokal: Ein Creator in Köln hilft dem Standort in München wenig.
- Kurze Wege zum Kauf: Bestellung über App, Webshop oder Lieferdienst oft direkt nach dem Video.
- Zentrale und Partner: In Franchise-Systemen müssen Marke und Standorte abgestimmt sein.
Ein Modell aus der Praxis
Bei burgerme, wo ich sieben Jahre CMO war, kam die KI-Plattform Hypefy zum Einsatz. Laut Hypefy-Fallstudie liefen in fünf Monaten fünf Kampagnen – jeweils für ein eigenes Produkt oder eine Aktion –, mit 19 verschiedenen Creatorn, 48 Inhalten und rund 1,4 Millionen erreichten Personen. Der Ansatz: statt einer großen Kampagne pro Jahr viele kleinere, die zum Produktkalender passen. Über meine Erfahrungen damit spreche ich gern mit Ihnen.
Checkliste für Filialsysteme
- Kampagnenkalender an den Produktkalender koppeln.
- Pro Kampagne festlegen: national oder für ausgewählte Standorte?
- Eigene Codes je Kampagne und, wenn möglich, je Standort.
- Standorte vorab informieren, damit Personal und Ware bereit sind.
- Gute Creator-Inhalte als Anzeige für Standorte nutzen (Rechte vereinbaren).
